Bild- und Forschungsarchiv zum islamischen, altorientalischen und christlichen Orient.

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Friedrich Sarre (1865 - 1945)

Der Forscher, Reisende, Sammler und spätere erste Direktor der "Islamischen Abteilung" der Königlichen Museen zu Berlin (heute Museum für Islamische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin) Friedrich Paul Sarre kann als der eigentliche Begründer des Fachgebietes Islamische Kunstgeschichte, einschließlich der Architektur und Archäologie der islamischen Periode, angesehen werden. Zwischen 1895 und 1900 unternahm er mehrere, große Forschungsreisen nach Anatolien (Osmanisches Reich), Persien (Iran) und Turkestan (Russische Reich). Siehe dazu den Beitrag zur Bedeutung von F. Sarre und Ph. W. Schulz für die Entwicklung Persischer Studien.

Wilhelm von Bode kommt das große Verdienst zu, Friedrich Sarre als jungen Mann auf das noch weitgehend unerforschte Gebiet der islamischen Kunstforschung gelenkt zu haben.

Große Teile der Sammlung von Friedrich Sarre, die ab 1904 zunächst als Dauerleihgabe ausgestellt waren, gelangten später (1921) als Schenkung in das Museum. Diese Objekte prägen noch heute den Charakter der Berliner Sammlung.

Bilder seiner 1906 von dem Architekten Otto Sior (1864-1923?) erbauten Villa in Babelsberg Orientalismus - Villa Sarre  sowie seines schlichten Grabes auf dem Friedhof Klein-Glienecke Orientalismus - Grab Friedrich Sarre

Zur Geschichte der Babelsberger Villen siehe https://www.potsdam.de/sites/default/files/documents/die_villen_und_landhauskolonie_neubabelsberg.pdf

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