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Islamische Kunsthistoriker*innen nach 1914 geboren

Dr. Almut von Gladiss/ Gladiß (* 29.05.1943 † 24.06.2013), zunächst als Klassische Archäologin ausgebildet, wechselte nach ihrer Promotion in das Fachgebiet der Islamischen Kunstgeschichte. Seit den 1980er Jahren war sie am Museum für Islamische Kunst in Berlin beschäftigt, wo sie sich zunächst vor allem mit den Metallarbeiten der Sammlung intensiv beschäftigte. Sie hat mehrere Ausstellungen kuratiert und die zugehörigen Kataloge verfaßt bzw. ediert. Wir verdanken ihr zahlreiche wertvolle Beiträge zu einem weiten Spektrum der Islamischen Kunstgeschichte, so. u.a. zum Berliner Pracht-Koran und den indischen Moghul-Miniaturen. 

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Dr. Ing. Christian Ewert (1935-2006), der mit einer Arbeit über ein Treppenhaus in Montepellier aus dem 18. Jh. promovierte, wandte sich im folgenden der islamischen Architekturforschung zu und wurde zum ausgewiesenen Spezialisten für die Architekturgeschichte des Westislam (das islamische Spanien und die Länder des Maghrib). Spanien, wo er viele Jahre als Architekturreferent am DAI (Deutsches Archäologisches Institut) arbeitete, wurde ihm zur zweiten Heimat.

Seit seiner Habilitation an der Philosophischen Fakultät der Rheinischen Friedrich Wilhelms Universität Bonn in den 1970er Jahren hat er als außerplanmäßiger Professor für Islamische Kunstgeschichte regelmäßig am Seminar für Orientalische Kunstgeschichte (hervorgegangen aus der von Heinrich Lützeler ins Leben gerufenen Forschungsstelle für Orientalische Kunst) Lehrveranstaltungen abgehalten. Diese wurden ergänzt durch mehrere Exkursionen, so u.a. nach Spanien (1982) und Spanien u. Marokko (1986), die mit mehreren VW-Bussen durchgeführt wurden. Sie sind allen Teilnehmern unvergessen.

 

Christian Ewert konnte nicht nur hervorragend zeichnen, wunderbar erzählen, sondern er war im besten Sinne des Wortes ein engagierter und inspirierender Lehrer.

Michael Meinecke (Wien, 6.11.1941 - Berlin, 10.1.1995) verband in einzigartiger Weise Forschung (u.a. ab 1982 Ausgrabung der Paläste in Raqqa, Nordsyrien), Lehre (1978 Habilitation an der Univ. Hamberg) und Museumstätigkeit (1988-1995 Direktor des Museums für Islamische Kunst in Berlin).

Seine weit gespannten Interessen spiegeln sich wieder in einer umfangreichen Forschungs- und Publikationstätigkeit; das von Viktoria Meinecke-Berg zusammengestellte Schriftenverzeichnis findet sich in den Damaszener Mitteilungen, Band 11, 1999 (Ph. v. Zabern, 2000) S. XVII-XXI.

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